Nach einem individuellen, dreitägigen Praktikum ging es für die PPP-Klassen des 25g-Jahrgangs nach Basel – ein Bericht von einer eindrucksvollen Reise.
Text Emilia Gagalick, Jana Fankhauser, Elena Oexl, 25g
Fotos Christoph Ruckstuhl / NZZ, blindekuh.ch
Erster Zwischenstopp: Baden. Dort besuchten wir das Kindermuseum, in welchem die Geschichte sowie die Entwicklung der Kindheit aufgezeigt wird. Zu sehen sind viele Spielzeuge, die man auch ausprobieren darf, was wir alle sehr genossen! Es kamen Erinnerungen an die eigene Kindheit hoch und man konnte mit den Mitschülerinnen und Mitschülern über Kindheit sprechen.
In Basel angekommen, wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt und bekamen eine eindrückliche Stadtführung. Wir erfuhren viel über die Obdachlosenlage in Basel und auch, was die Stadt dagegen unternimmt, wo Menschen ohne Zuhause hinkönnen, wo sie unerwünscht sind und wie man überhaupt auf die Strasse kommt. Wir besuchten mehrere Gebäude, wo Obdachlose unterkommen können und uns wurde erklärt, was wieviel kostet. Ausserdem wurde thematisiert, wie man aus der Lage wieder herauskommt.
Das Highlight dieser Tage war das Abendessen im Dunkelrestaurant «Blinde Kuh». Wir wurden in einen stockdunklen Raum geführt und von zwei Servicefachpersonen auf unsere Plätze gesetzt. Es war so dunkel, dass man die Hand vor Augen nicht erkennen konnte. Wir durften uns ein Getränk aussuchen, doch das Einschütten erwies sich als besonders schwierig! Zu essen gab es Spaghetti mit oder ohne Sosse und zum Nachtisch Schokoladenmousse. Da man nichts sehen konnte, musste man intensiv tasten und es ist auch vorgekommen, dass man den ein oder anderen Arm plötzlich im Gesicht hatte. Am Tisch wurde viel geredet, sodass man die anderen noch besser kennenlernen konnte. Satt, zufrieden und verkleckert wurden wir wieder ans Licht geführt.





























































