Editorial

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44 Menschen für mehr Inklusion


44 Menschen für mehr Inklusion


Im Frühling 2023 fand im Bundeshaus die erste Behindertensession der statt. Als jüngste Parlamentarierin war Anja Schmutz dabei.

 

Text Anja Schmutz, 24gC

Fotos Monika Schmutz, Pro Infirmis

 

Doch wie kam ich dazu, ein Teil der Behindertensession zu sein? Durch Frau Leuenberger, meine Wirtschaft- und Rechtslehrerin im Ergänzungsfach, hörte ich erstmals von der Session. So geschah es, dass ich mich bei Pro Infirmis als Kandidierende anmeldete und mich somit unter den rund 200 Menschen mit Behinderung befand, welche sich zur Wahl stellten. Mit dem Support aus meinem Umfeld und der Unterstützung von Frau Leuenberger und der Lehrerschaft des Gymnasiums Thun wurde ich wider Erwarten als eine der 44 Parlamentarier:innen gewählt. Die Zahl ergibt sich aus dem Anteil von 22% an den Nationalratssitzen, was wiederum dem Anteil an Menschen mit Behinderung an der Schweizer Bevölkerung über 16 Jahren entspricht.

 

Worüber wurde debattiert?

Die Behindertenkommission, welche aus aktuell in einem Amt tätigen Politiker bzw. einer Politikerin mit einer Behinderung besteht, hat im Vorfeld eine Resolution erarbeitet. Inhaltlich besteht diese aus der Beschreibung des aktuellen Zustandes in der Schweiz und einer Liste mit Forderungen zu Rechten und Inklusion in der Politik. Im Hinblick auf die Session konnten die Parlamentarier:innen eigene Anpassungsvorschläge ausarbeiten und diese in Form eines Antrages einreichen. An der Session wurde über die Anträge debattiert und im Anschluss fand eine Abstimmung statt.

 

Die Behindertensession war für mich eine sehr spannende und lehrreiche Erfahrung. Es war nicht nur mein erster Besuch im Bundeshaus, sondern auch meine erste Teilnahme an einer Session. Daher möchte ich mich bei allen herzlich bedanken, die mir ihre Stimme gegeben haben.

 

Das Thema politische Teilhabe ist durch die erste Behindertensession der Schweiz nicht abgeschlossen, es ist erst der Anfang.

 

 

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44 Menschen für mehr Inklusion


Im Frühling 2023 fand im Bundeshaus die erste Behindertensession der statt. Als jüngste Parlamentarierin war Anja Schmutz dabei.

 

Text Anja Schmutz, 24gC

Fotos Monika Schmutz, Pro Infirmis

 

Doch wie kam ich dazu, ein Teil der Behindertensession zu sein? Durch Frau Leuenberger, meine Wirtschaft- und Rechtslehrerin im Ergänzungsfach, hörte ich erstmals von der Session. So geschah es, dass ich mich bei Pro Infirmis als Kandidierende anmeldete und mich somit unter den rund 200 Menschen mit Behinderung befand, welche sich zur Wahl stellten. Mit dem Support aus meinem Umfeld und der Unterstützung von Frau Leuenberger und der Lehrerschaft des Gymnasiums Thun wurde ich wider Erwarten als eine der 44 Parlamentarier:innen gewählt. Die Zahl ergibt sich aus dem Anteil von 22% an den Nationalratssitzen, was wiederum dem Anteil an Menschen mit Behinderung an der Schweizer Bevölkerung über 16 Jahren entspricht.

 

Worüber wurde debattiert?

Die Behindertenkommission, welche aus aktuell in einem Amt tätigen Politiker bzw. einer Politikerin mit einer Behinderung besteht, hat im Vorfeld eine Resolution erarbeitet. Inhaltlich besteht diese aus der Beschreibung des aktuellen Zustandes in der Schweiz und einer Liste mit Forderungen zu Rechten und Inklusion in der Politik. Im Hinblick auf die Session konnten die Parlamentarier:innen eigene Anpassungsvorschläge ausarbeiten und diese in Form eines Antrages einreichen. An der Session wurde über die Anträge debattiert und im Anschluss fand eine Abstimmung statt.

 

Die Behindertensession war für mich eine sehr spannende und lehrreiche Erfahrung. Es war nicht nur mein erster Besuch im Bundeshaus, sondern auch meine erste Teilnahme an einer Session. Daher möchte ich mich bei allen herzlich bedanken, die mir ihre Stimme gegeben haben.

 

Das Thema politische Teilhabe ist durch die erste Behindertensession der Schweiz nicht abgeschlossen, es ist erst der Anfang.

 

 

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