Der Sporttag von Gymnasium und Fachmittelschule bot eine gelungene Mischung aus Gemeinschaftserlebnissen, Spiel, Spass und Leistung.
Text Tobias Lerch
Fotos Janick Sommer, Laurène Hayoz
Bei guter Witterung nahmen Schülerinnen und Schüler an einem vielfältigen Wettkampf- und Spielprogramm teil oder versuchten sich in Sportarten, die im regulären Unterricht kaum Platz haben. Viele Jugendliche schätzen die Abwechslung zum Schulalltag: «Es ist mal etwas anderes. Und ich mag die Atmosphäre hier: Es geht darum, Spass zu haben – und manchmal packt einem der Ehrgeiz.»
Die Jahrgänge, die ihre Mittelschulausbildung nach den Sommerferien begonnen hatten, massen sich klassenweise in Disziplinen wie «Basket-Slam-Dunk», Wasserstafette oder Boccia. Im Vordergrund standen spielerische Elemente, das Kennenlernen und die Kooperation. «Dass wir als Klasse zusammenarbeiten müssen, um etwas zu erreichen, finde ich cool», betont ein Jugendlicher.
Deutlich wird der Team-Gedanke zum Beispiel beim Spiel «Tower of Power»: In Halbklassen versuchen die Teilnehmenden gemeinsam, an Schnüren befestigte Holzbauteile senkrecht aufeinander zu türmen und dabei möglichst viele Elemente zu verwenden. Wer führt? Wie spricht man miteinander? Hoch konzentriert und vorsichtig gehen die Teilnehmenden zu Werke. Am Schluss steht der Turm, die Zusammenarbeit hat funktioniert.
Gymnasiastinnen und Gymnasiasten im zweiten Ausbildungsjahr konnten aus einem reichhaltigen Angebot wählen. So standen unter anderem Kajak, Wasserpolo, Windsurfen, American Football, Skispringen, Streetdance oder Klettern auf dem vielfältigen Workshop-Programm. «Sachen auszuprobieren, ist toll! Es war aber schwieriger, als ich gedacht habe», sagt eine strahlende Schülerin und zieht ihr Surfbrett ins Trockene.
Im Stadion Lachen massen sich derweil Sekundanerinnen und Sekundaner sowie der zweitälteste Jahrgang der Fachmittelschule in vier Leichtathletik-Disziplinen. Es gewannen Mohammadi Mohammad (24gB) und Isabelle Schneider (24gB).
Die Abschlussklassen absolvierten schon am Freitag einen Ausdauer-Event. Am Sporttag selbst standen für sie Spielturniere im Angebot. Wie immer auch am Fussballturnier vertreten: ein Lehrpersonen-Team. «Es gefällt mir, dass auch Lehrer mitmachen, so lernen wir sie von einer anderen Seite kennen», meint ein ausgepumpter Jugendlicher, bevor er sich wieder einwechseln lässt.
Der Sporttag des Gymnasiums und der Fachmittelschule ist ein Grossanlass: Knapp 1300 Teilnehmende und über 100 Helfende standen im Einsatz, die Planung ist anspruchsvoll. Gesamtkoordinator Beat Zimmermann zeigt sich zufrieden: «Der Aufwand lohnt sich, solche Anlässe tragen zu einer guten Schulkultur bei. Sport ist kein promotionsrelevantes Fach – umso wichtiger, Freude an Bewegung und am gemeinsamen Spiel über den normalen Unterricht hinaus erleb- und sichtbar zu machen.»





























































